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Rechtsanwältin Martina Scholz | Alt Nowawes 36 | 14482 Potsdam | 0331 / 740 54 10 | 0331 / 740 54 14 | scholz@ra-scholz-potsdam.de
Testament – Ein Notwendiges Thema

Testament – ein notwendiges Thema

So hart es klingen mag – jeder von uns wird irgendwann sterben und sollte sich Gedanken über das Testament machen. Wenn es um das Geld geht hören leider nicht nur Freundschaften auf, sondern auch Familienbande. Nun gibt es verschiedene Arten ein solches Testament aufzusetzen, auf welche wir in diesen Monat zumindest einmal kurz eingehen wollen.

Das handschriftliche Testament

Diese Version wird auch als privatschriftlich bezeichnet. Der Grund dafür ist relativ simpel: Man setzt das Testament selber auf und damit es auch gültig ist, muss dies mit der Hand geschrieben werden. Jegliche Form der maschinellen Schreibart ist hierbei nicht erlaubt. Dies kostet kein Geld, birgt aber andere Gefahren. Ein solches Schriftstück geht schneller einmal verloren.
Schwerwiegender ist aber das Problem der Rechtssicherheit. Unklare Formulierungen oder einfach nicht mit dem Recht vereinbare Einträge, können für die Erben große Probleme verursachen. Ein solches Testament kann für ungültig erklärt werden oder bietet Raum für verschiedene Interpretationen. Gerade letzter Fall sorgt schnell für Streitigkeiten – was niemanden überraschen sollte.

Das notarielle bzw. öffentliche Testament

Möchte man ein wenig sicherer gehen, sollte man sich um ein notarielles bzw. öffentliches Schriftstück bemühen. Dies ist selbstverständlich mit einem Honorar für den Notar verbunden, bringt aber auch klare Vorteile mit sich. Zunächst einmal können Sie bei einem Notar davon ausgehen, dass Sie eine saubere Formulierung Ihres letzten Willens erhalten. Die Chance, dass hier Formulierung interpretierbar sind, sollte nicht vorhanden sein.

Ein weiterer großer Vorteil: Das Dokument wird für Sie verwahrt. So kann es nicht verloren gehen, wie z.B. durch einen Hausbrand. Auf einen weiteren Nachteil wollen wir Sie aber auch Hinweisen: Sollten Sie Änderungen am Testament durchführen wollen, kostet dieses jedes Mal ein erneutes Honorar!

Sollte es zum Streit kommen, würden wir Ihnen eine außergerichtliche Lösung als ersten Schritt empfehlen.

So oder so: Unsere Kanzlei aus Potsdam unterstützt Sie gerne!

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